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Sonntag, 15. November 2009

500 days of summer ...




... is a story of boy meets girl, you should know up front, this is not a love story...

eine charmant verspielte geschichte über tom, der summer liebt, die aber nicht an die liebe glaubt, zumindest nicht an die zwischen ihr und tom. so eröffnet sie von beginn an, sie wolle keine ernste beziehung, doch tom ist sich sicher: summer ist seine große liebe. Eine sympatisch nachvollziehbare erzählung zwischen wunschdenken und realität, romantik und melancholie mit dynamischen time skips und graphisch kecken bildern über den manchmal einsamen gang der gefühle...

sehenswert, weil man allein die Musik der Smiths wieder für sich entdeckt!

Sonntag, 17. August 2008

Brügge sehen und sterben ++ 39.90

hach. es lohnt sich doch, wieder ins kino zu gehen......


brügge sehen und sterben....... nun..... es ist wie bester tarantino-sirup--------
hervorragende dialoge, beste drehungen und wendungen..... gespickt mit neuen insiderzitaten bspw: arschzweg und TOURIST!!!!! wirklch seit langem einer der besten filme, die ich gesehen habe........ 5 mahocks!!!!!!!


39,90: auch hervorragend...... habe das buch zwar nicht gelesen, filmisch sind durchaus hommagen an fightclub (preisschilder der kleidung, schnittgeschwindigkeit,frechheit der dialoge, halswirbelstütze) erkennbar, auch bei fear and loathing in las vegas wurde gekonnt abgekupfert. super schauspieler, und für mich als verkappten werbe-fuzzi und gleichermaßen -kritiker ist sooooooo viel wahrheit über die branche drinnen..... ein trip durch werbung und drogen und das leben als solches!!!!
5 mahocks!!!!!

beide filme werden sofort bei dvdstart gekauft und wieder und wieder gesehen...... hach ist das schön, wenn schlaue leute auch mal filme machen........

Sonntag, 16. März 2008

Kirschblüten - Hanami


Uff. Was für ein Film.
Doris Dörrie lenkt ihre glänzende Schauspieler duch Bilder und Landschaften, die Stille, die Trauer, den Wahnsinn und die Liebe. Von der ersten Minute an nimmt man den Figuren alles ab, leidet, weint mit ihnen und freut sich auf die erlösende Zielfindung. Ein schöner Film, ein trauriger Film. Elmar Wepper in einer Wahrhaftigkeit, die man ihm nie zugetraut hätte.
Die Kirschblüte steht in Japan für Schönheit, Aufbruch aber auch Vergänglichkeit. Das alles transportiert der Film mit seinen Bildern, der Musik und der sanft erzählten Geschichte.
5 ergreifende Mahocks für Frau Dörrie!

Donnerstag, 7. Februar 2008

Und noch ein (irischer) Musikfilm: Once


... ein versteckt leiser dennoch ausdrucksstarker Liebesfilm. Nahezu unsentimental romantisch erzählt der Film von IHM, einem höchst begabten Straßenmusiker, der nebenbei im Geschäft seines Vaters Staubsauger repariert, und IHR, einer tschechischen Immigrantin, die sich als Blumenverkäuferin in den Straßen von Dublin durchschlägt. Ihr gefallen seine Lieder und hat auch noch einen Staubsauger, der dringend repariert werden muss. Mit dem Staubsauger im Schlepptau schlendern sie durch Dublin (was für ein Bild!) und schaffen von nun an großartige Musik, die verbindet, bewegt, mitreißt und beglückt...

Wer also Akkustik-Gitarre und zweistimmigen Gesang mag, ab ins Kino!

Dienstag, 5. Februar 2008

Control - Corbijn macht jetzt auch in Film

Musikinteressierte haben sich den Film wahrscheinlich ohnehin schon angesehen. "Control" von Anton Corbijn über das kurze Leben von Ian Curtis, den Sänger von Joy Division. Newcomer Sam Riley spielt den schwer depressiven Curtis mit erschreckender Ähnlichkeit. In s/w gedreht, kommen auch die Fotofans von Corbijn auf ihre Kosten. Spährisch dicht gelingt es dem Fotografen und Videomacher den Zeitgeist der Post-Punk-Ära zu transportieren und macht neugierig auf das Gesamtwerk von Joy Division, die ich bisher nur von "Love will tear us apart, again" kannte. Also wieder mehr Musik hören.

Überhaupt Musik... hat jetzt gar nix mit dem Film zu tun aber ich möchte diese nette, kleine münchner Band empfehlen: Kapelle Koralle.

Freitag, 4. Januar 2008

Kinoauftakt 2008: Darjeeling Limited

Und hier ist auch schon mein erster Film-Tipp im noch jungen Jahr 2008: Wes Andersons indischer Road- und Familienmovie "Darjeeling Limited".
Drei Brüder auf einer Reise zu sich selbst, ihrer Beziehung zueinander und den Antworten zu den Fragen vor denen sie davonlaufen.
Anderson zeichnet ein skurriles Familienbild zwischen brüderlicher Hackordnung und exotischer Kulisse. Viele Szenen spielen in einem Zugabteil und in dieser klaustrophobischen Kulisse kommen sich die Brüder nicht etwa näher - nein, die Spannungen werden ausgetragen.
Humoresk, zart und rasant nimmt dieser Film den Zuschauer mit und vergisst auch nicht die kleinen Details an denen man sich erfreuen kann. Den Film kann/muss man öfter sehen.
4 Mahocks!

Im dazugehörigen Vorfilm "Hotel Chevalier" tritt Natalie Portman nackt auf- für die, die es interessiert...;-)

Montag, 22. Oktober 2007

Import Export. der neue seidl

ja, ich bekenne mich, ich bin ein ulrich seidl-fan, ich liebe seine filme
Models, hundstage, jesus du weißt

umsomehr bemühte ich mich, letzten freitag "die" vorstellung im atlantis-kino zu erwischen wo seidl selbst uns die ehre gab. Den mann, der es schafft, echtes leben auf die leinwand zu bringen, und das trotz, oder gerade wegen vorwiegend laiendarstellern.

Die presse lobt den film, und wirft die geriatrie-probleme als besonders aufrührend und plarisierend in die waagschale. Nun das mag ja stimmen, wobei, so versicherte auch seidl bei den anschließenden publikumsfragen, die zustände im altersheim nicht extrem abschrecken gezeigt wurden..... als alter zivildienstleistender kann man sih da seidls beobachtung anschließen.
...jedoch: die parallelgeschichte mit pauli und seinem stiefvater in der slowakei war für mich streckenweise so schlimm, daß ich, zitat süddeusche, mich wirklich fremdschämen mußte!!!!
Wer "hundstage" von seidl gesehen hat, wird sich bei "import Export" schon die frage stellen, ob es denn auch andere verhaltensweisen zweier männer mit einer frau gibt. die szene ähnelt doch sehr der Lucky/Bundeshymnen-sequenz.

wunderbar fand ich seidls diskussionsbeiträge auf die frage, daß er ja keine lösungen in seinen filmen aufzeige...... er sagte: mich interessiert nicht das finden von glück, sondern das suchen danach......

gut, daß ich diese kritik erst 3 tage danach schreibe, anfangs, so ging es mir auch bei hundstage und pulp fiction (wobei diese beiden filme in einem atemzug zu nennen schon grenzwertig ist), überwiegen die "heftigen szenen" in der erinnerung, sie dröhnen das subtile, stillere und poetische nieder..... jedesmal wenn ich an import export denke, fallen mir spitterhaft immer weitere herrliche details ein..... "LMAA, das atmen des babies in der anfangsszene, die stöckelschuhe von olga in der ukraine, der weblivesex-wahnsinn, der rock&roll paulis mutter, allein die tatsache, kaugummiautomaten in der slovakei aufzustellen, die magische geräuschkulisse in der frauenabteilung, paulis hund und freundin, jaja..... der film wird immer besser, je länger man ihn wirken lässt....
ein echter seidl........ ein guter seidl!!!!!!
jetzt schon 4 mahocks.......

Freitag, 31. August 2007

Beste Zeit - ein Pubertäts-Déjà Vu

Der Rosenmüller war ja enorm produktiv, die letzten zwei Jahre. Nach "Wer früher stirbt..." und "Schwere Jungs" läuft jetzt "Beste Zeit" - An Tschik (eine Zigarette) und a Bier (ein alkoholisches Kaltgetränk) im Kino und erfüllt die Erwartungen.
Ein Film über die Jugend auf dem Land. Dass der Film Anfang der 90er spielt merkt man erst relativ spät. Und da überkommt es einen: der Film ist ja über MEINE Jugend...ächz...Krach mit dem Vater, erster Liebeskummer, Draufgängerjungs und gutmütige Looser, Alkohol und Zigaretten und...achja, der große Traum von der weiten Welt. In diesem Fall New York.
Meine persönlichen Minirollen-Highlights: Luise Kinseher als kräzige Nachbarsgattin und Alexander Liegl als Sportgaststättenschankwirt.
Alles im allen ein ganz netter Film, der erst gegen Ende spannend wird und berührt. Bemühte Jungschauspieler mit sauberem Dialekt, Andreas Giebel als schlecht-gelaunte aber warmherzige Vaterfigur und eine Reminiszenz an die Mode der frühen 90er. Hilfe...sind wir schon so alt? Und die allerwichtigste Frage: War das damals wirklich die "Beste Zeit"???
3 Mahocks.


Montag, 18. Juni 2007

Irina Palm: Do it for England!

Ts, ts, ts... ein Film über eine fremdwichsende Witwe? Was hat sich der Regisseur bloß dabei gedacht? Vielleicht daß die Grundidee eine äußerst tragende ist von dem Film "Irina Palm". Marianne Faithfull (mir noch als MickJagger-Gespielin bekannt) spielt die Titelheldin, die durch manuelle Liebesdienste versucht ihrem Enkel eine teuere, medizinischen Behandlung zu ermöglichen. Der Arbeitsplatz der gutmütigen Großmutter ist somit ein schmieriger Sex-Club in London. Nahe liegende Konflikte (Verwandte, Nachbarn, Chef) bieten sich an und werden prompt umgesetzt. Schade. Einige Konfliktstränge wirken wie Füllwerk um eine Abendlänge herzustellen. Die bissigen Dialoge (unbedingt die Originalversion mit Untertitel ansehen) und die wunderschöne Stimme von Frau Faithfull helfen über die naheliegende Erzählung hinweg. Kennt man den Trailer, kennt man aber auch schon den Film. Und somit ganz nett aber eben spannungsarm.

Dienstag, 22. Mai 2007

Sunshine.....kino, ick liebe dir!!!

sunshine!!!!!!
also: ist wohl ein gutes kinoquartal, gerade....
habe seit 2001 und alien 1 keinen so guten scifi mehr gesehen!!!
Lob an den art director und den soundmacher!!!!
ein trip zur sonne, für crew und zuschauer!
dass es auf der sonne erdähnliche gravitation gibt, vergessen wir ganz schnell wieder, dass ikarus1 baugleich mit ikarus2 ist, auch. und das wirklich gerne, gnädig hinwegsehend, weil der rest so gigantisch schön und zum schluss mitreissend psychodelisch wird.....


aber wie gesagt: die heimkinoanlage muss noch erfunden werden, die dieses kinoerlebnis transportieren kann!!!!

wertung:

5 Mahocks

Samstag, 12. Mai 2007

"Shoppen" - München ist ne Lebensfalle

"Speeddating" war mir bisher als ein von den USA herüberschwappendes Single-Modeding geläufig, dass kein halbwegs geradeaus denkender Mensch in meinem Umfeld auch nur in Erwägung ziehen würde um seinen/ihren Traumpartner zu finden. "Das macht doch eh keiner." Warum also in solch einen Film gehen?

Vielleicht weil 18 äußerst talentierte Münchner Bühnenschauspieler das Ensemble geben. Vielleicht weil es das Erstlingswerk des Regiesseurs Ralf Westhoff ist. Und vielleicht weil all die Einzelschicksale voller Herzschmerz und Jauchzen treffen. Immer. Irgendwie.
Ein Film wie ein Erfrischungsstäbchen. Knackig und süß, zuckrig und etwas ekelig (Rolle Falk). Dieser Film bleibt kleben. Irgendwie.

Zitat der Rolle Isabella (Katharina Schubert):
„München ist ’ne Lebensfalle. Du sitzt im Café, freust dich über den Föhn, trinkst Cappuccino – und rumms! Mit einem Schlag bist du 55 Jahre alt. Und plötzlich merkst du, dass alle ein Leben gelebt haben, und nur du... Du hast Cappuccino getrunken…“

Zeit, darüber nachzudenken. Irgendwie.

"Einen Cappuccino, bitte! Und ein Erfrischungsstäbchen."

Dienstag, 1. Mai 2007

spiderman-die böse 3 - kritikkritik AZ 30.4.07

herr prechtel von der az!
Im netz der Zitate!
sie sehen da gekonnte hommagen an woody allen, sehen kingkong und frankenstein - finden, dass der film "mit fundstücken für cineasten elegant verwoben ist", "auch soziologisch und psychologisch Interessierte bekommen intelektuelles futter".
sie sehen zusätzlich einen Schillerschen Grundkonflikt, noch dazu eine scheitelbegründete hitleranspielung ... also alles interessante metaebenen ......

ja sack und asche!!!! waren wir denn im gleichen fim?

ich sah nämlich da einen mit heisser nadel gestrickten labskausplot, um unbeholfen von einer retungsszene zur nächsten zu stolpern, absolut dramaturgisch dilletantische 180gradwendungen der prota- und antagonisten, deren nachvollziehbarkeit größtenteils fehlt.
charaktere die ja wandlungsauslöser der helden und antihelden sind ,wie die tochter des polizeipräsidenten und die familie des sandmanns bleiben achtlos links liegen gelassen.
ein weiteres "fundstück für Cineasten" 3 Bösewichte auf einmal... erinnert an batman und robin.... und der war schlecht!

spidermans "hüpfer" vor der usa-flagge durfte auch nicht fehlen, sandmanns bedarf an gelbündelklauen bleibt ungestraft und ungeklärt, dass keine alte sau beim showdown auf die idee kommt, sandmann mit ner feuerwehrspritze zu erlegen - ist, nachdem das prozedere mehrfach gezeigt wurde, für den bis dahin kaum mehr wohlwollenden zuschauer der finale "ich fiebere mit"-killer.

wenn der film 300 mio dollar gekostet hat, so vermute ich, dass 250 mio in effekte und 3d rendering gesteckt wurde, dann noch in Schaspielerhonorare und in etwas "fundstückfinderecherche für cineasten und psychologisch interessierte."......... leider zu wenig plot, charakter- und geschichtenentwicklung.

20 grad bewertung, bitte.. höchstens!!!!
nachtrag: Hui!!!! heute in der AZ, 3.5.07 auf seite 7, eine drittelseite mein leserbrief, und privatkorrespondenz mit herrn prechtel via email...... Chapeau!!!

Samstag, 14. April 2007

300 der film, perser und waschbrettbäuche




tja
..... so schnell toppt hollywood mexico.....

eben noch in meiner pans labyrinth-kritik befürchtet, was maskenbildner zu tun haben, um noch nen oscar zu holen.....
bums: da hamwirs!
nur: pans labyrinth wurde als poetischer märchen-fantasy-grusel-franco nachdenkfilm beworben und von der kritik gekürt.
bei 300 gehts darum, zuzusehen, wie dreihundert spartaner zigtausend perser aufhalten, sparta zu erobern.

noch nie vorher wurde schöner und ästhetischer amputiert, gemordet und vernichtet wie in diesem film.

worüber reden wir hier? Um die Adaption von frank millers comic "300".
und wer frank miller kennt, (sin city ist auch sein werk) der weiß, was einen erwartet, und das erfüllt der film wirklich sensationell.

300 ist ein komplett animiertes schlachtengemäde, wie es in der alten pinakothek hängt.

man kann jedes einzelne standbild auf leinwand drucken und sich aufhängen (ich meine das bild, nicht sich.... das kann man zwar zusätzlich noch, aber wer schaut dann das bild an:-))

wenn wir äpfel mit äpfeln vergleichen, also bspw die Schlachten in Herr der ringe, troja, alexander, kagemusha, tiger and dragon, hero, matrix.... dann ist 300 revolutionär, genial, eine Oper.
also :gemetzel für ästheten, mehr will der film nicht - das aber billant, sensationel, mitreißend!

anmerkungen:
Sparta besteht nur aus waschbrettbäuchigen asketen, man kann den jahresverbrauch von ganz westeuropa an parmesan auf deren bäuchen hobeln.

"est ist mir eine ehre, mit dir zu sterben" -Schnitt - die nächste szene spielt in einem Ährenfeld. -dieser wort-bildwitz wurde wohl nur für das deutschsprachige publikum konzipiert.

iran hat den film idiziert, wei die perser so schlecht wegkommen.
hallo?
liebe perser, denkt doch mal mit: hier in diesem film versucht eine supermacht (damals halt die perser, heute usa) ein kleines, unbeugsames volk, nämlich die gallier, ähhh die spartaner zu unterwerfen...... und das gelingt der supermacht nicht! was, um alles in der welt ist daran auszusetzen, also symbolisch gesprochen?

Donnerstag, 5. April 2007

mr bean macht ferien

jajaj... auch mr bean muss improvisieren.....
ouiii!
witzigste momente: die sterbearie auf dem marktplatz, die hühnerjagt und deren ausgang und der weg vom cannes-festival-filmsaal hin zum strand sind die highlights.

Anmerkungen:
willem dafoes film, der in cannes uraufführung hat, würde ich echt gerne mal sehen......

mir fällt allgemein auf, dass in letzter zeit in kinotrailern szenen gezeigt werden, die im eigentlichen film nicht vorkommen. hier: mister bean und der laptop.....
wer sich also auf diese szene gefreut hat....... pustekuchen!!!!

wahrscheinlich dient das dazu, auf die extended-premium-dvd edition im aluminiumcase für 30euro zu hoffen......

fazit: kann man sehen, muss aber nicht..... beanfilme sind fernsehtauglich, man kann also auf die dvd warten

Montag, 2. April 2007

Doppeltipp: "Französischer Problemfilm" & "Wixxer 2"

Unterschiedlicher können zwei Filme nicht sein. Dennoch empfehle ich beide Streifen:

"Keine Sorge, mir gehts gut."
Französisches Familiendrama (mal wieder...) aber diesmal gut und spannend erzählt, die schöne Newcomerin Melanie Laurant spielt wahrhaftigst die suchende Zwillingsschwester des verlorenen Bruders. Die Eltern reagieren auf ihre Art und Weise. Ein Herzstück mit ergreifendem Soundtrack. Bitte ansehen!
&
"Neues vom Wixxer"

Spitzenklamauk für alberne Samstagabende im Kino mit Freunden, Bier und Popcorn. Pastewka, Kalkofe, Welke, Herbst und Konsorten spielen sich ihr Lieblingsgenre "Edgar Wallace Film" aus den Hacken und singen zum Schluß ein Ständchen. Bitte nicht vom Titel abschrecken lassen. Ich schmeiß mich jetzt noch weg... :-)

Freitag, 30. März 2007

Dänendogma/Gähnendogma: Nach der Hochzeit

War schon ne Zeitlang her, dass ich den letzten Film von der Dänin Susanne Bier gesehen habe. "Open Hearts" hieß der damals (2002) und faszinierte durch seine eindringliche Geschichte zwischen schicksalhaften Bindungen, Abwendungen, Eifersuchtsdramen und den Soundtrack.
Jetzt also "Nach der Hochzeit" (oscarnominiert, hey wow). Leider ein etwas langatmiges Dogmastück mit vorhersehbarem Ausgang. Hauptfigur Jacob (Mads Mikkelsen) glotzt sich mit seinen großen Augen durch die Höhen und Tiefen des Familiendramas und lässt die Dinge geschehen. Dagegen glänzt der Schauspieler Rolf Lassgård ("Wallander") in der Figur des wuchtigen Machtmenschen Jørgen. Für seinen Auftritt lohnt es sich in den Film zu gehen. Ansonsten: Kann, muß aber nicht.

Donnerstag, 8. März 2007

Mitten ins Herz...Hugh, der alte Sack!

Okay, ich gebs zu: ich gehe gerne in "Frauenfilme". Also saß ich heute kichernd mit meiner Noch-Mitbewohnerin Tinka im leeren Gabriel-Kino (das ist ein echt nettes Kino - wir sollten da öfter hin) und sahen zu wie Frau Barrymore und Herr Grant sich eine romantische Songwriter-Soße um die Haare schmierten. Und: es war soooo nett! :-)
Flache Story, okay - aber die 80er waren echt schlimm. Und
sich darüber lustig zu machen, zieht irgendwie immernoch. Herr Grant hat auffällig viele Songs selber eingesungen und macht als alternder Ex-POPstar mit Knackarsch eine, naja etwas alberne Figur.
Trotzdem ein charmanter Film über das Musikbusiness, Liebe (als Prinzip) und Mädchenschwärmereien.
(das Liebeslied im MadisonSquareGarden war aber etwas zu dick aufgetragen, sorry...)

Mittwoch, 28. Februar 2007

pans labyrinth..... (achtung farce)

oscar für beste maske!!!! nun können wir interpolieren, wo für den nächsten oscar die messlatte liegt!
wie detailreich kopfschüsse (selbst das auge färbt sich), schnapsflaschen als gesichtszetrümmerer (-hach diese detailtreue) und auch die selbstgenähte backe mit anschließendem schnapstrinken gemacht sind. - da müssen die nächsten masken-oscar-goes-tos sich echt lang machen um sicherzustellen, dass auch nächstes jahr einem das erbrochene im halse gerinnt, und die desensibilisierung fortschreitet.

vielleicht solls ja auch deswegen abstumpfen, dass das entsetzten von folterfotos in den nachrichten nicht ganz so zum überdenken anregt.

jaja.... verbietet alle ballerspiele am pc, wo rote farbe aus den gegnern austritt (ist momentan wirklich das kriterium für index), geht lieber ins kino.

oscar für beste kamera:
ok, kann man machen, muss aber nicht

oscar für beste artdirection:
ja.... doch..... das geht voll in ordnung.

Montag, 19. Februar 2007

Paris, je t'aime


Ach ja, die Stadt der Liebe...
18 Filmchen, Gedanken, Anrisse und menschliche Begegnungen zeigt dieses episodische Werk und lässt einen erwärmt durch die dunkle, kalte Münchner Nacht entschweben.
Paris ist nicht immer romantisch. Nein. Es ist fies, traurig, rührig, irrwitzig und polternd.

Eine Stadtcollage, die übrigens der schönen Improform "Harold" sehr ähnelt.
Meine Lieblingsszene: Die Pantomimen. Ein sehr albernder Beruf... :-)
Ich mach uns jetzt erstmal nen Rotwein auf. Santè!

schwere jungs

mir persönlich hat ja wer früher stirbt ist länger tot besser gefallen, schwere jungs ist aber sehr nett und witzig....
wenn jedoch die abenzeitung meint, emir kusturica-qualität in diesem film zu entdecken, dann irrt sie sich meiner meinung nach.....

max